
Wer wir sind
Das ZMDT
Direktorium

Alexander Radbruch
Direktor
Herr Prof. Dr. med. Ass. jur. Alexander Radbruch studierte von 1999–2004 an der LMU München im Doppelstudium Rechtswissenschaften und Medizin. 2004 legte er sein Erstes Juristische Staatsexamen sowie 2006 am Ende des Referendariats sein Zweites Juristisches Staatsexamen ab. Sein medizinisches Studium schloss er 2008 an der Universität Heidelberg ebenso erfolgreich mit der zweiten ärztlichen Prüfung ab. 2012 promovierte Alexander Radbruch in der Neurologie des Universitätsklinikums Heidelberg und habilitierte 2015 an demselben Ort in der Neuroradiologie. 2018 war er als außerplanmäßiger Professor an der Universität Heidelberg tätig. Darauffolgend erhielt er einen Ruf auf die Professor für Diagnostische und Interventionelle Neuroradiologie der Universität Bonn (Listenplatz 1) und nahm diesen an.
Derzeit ist Alexander Radbruch Facharzt für Radiologie mit dem Schwerpunkt Neuroradiologie und ist zudem Volljurist. Seit 2020 ist er als Direktor in der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Neuroradiologie am Universitätsklinikum Bonn tätig. Darüber hinaus leitet Alexander Radbruch seit 2024 die neu eingerichtete Organisationseinheit „Human Imaging“ am DZNE, bestehend aus den Arbeitsgruppen „Klinische Neurobildgebung“, „MR-Physik“ und „Künstliche Intelligenz in der Medizinischen Bildgebung“. Zusammen mit Prof. Dr. Louisa Specht-Riemenschneider ist Alexander Radbruch außerdem Direktor des neu eingerichteten Zentrums für Medizinische Datennutzbarkeit und Translation (ZMDT) an der Universität Bonn.
Weitere Informationen auf der Website des UKB:
Prof. Dr. med. Ass. jur. Alexander Radbruch
Louisa Specht-Riemenschneider
Direktorin – Derzeit für die Tätigkeit als BfDI beurlaubt
Frau Prof. Dr. jur. Louisa Specht-Riemenschneider studierte Rechtswissenschaft an der Universität Bremen und promovierte 2011 mit der Schrift “Konsequenzen der Ökonomisierung informationeller Selbstbestimmung — Die zivilrechtliche Erfassung des Datenhandels” an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Für diese Arbeit erhielt sie den Wissenschaftspreis der Deutschen Stiftung für Recht und Informatik. Nach ihrem Referendariat in Landau, Stuttgart und London wurde sie 2015 zur Juniorprofessorin für Bürgerliches Recht, Gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht an der Universität zu Köln berufen, zum 1. Januar 2017 folgte sie einem Ruf an die Universität Passau auf den Lehrstuhl für Europäisches und Internationales Daten- und Informationsrecht. Nach Abschluss ihrer Habilitation zum Thema “Diktat der Technik — Regulierungskonzepte technischer Vertragsinhaltsgestaltung am Beispiel von Bürgerlichem Recht und Urheberrecht”, für die sie mit dem Dieter-Meurer Preis des Deutschen EDV-Gerichtstages sowie mit dem Friedwart Bruckhaus Förderpreis der Hanns Martin Schleyer-Stiftung ausgezeichnet wurde, erhielt sie zum 1. April 2018 einen Ruf an die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn auf den Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Informations- und Datenrecht. Prof. Specht-Riemenschneider leitet dort auch die Forschungsstelle für Rechtsfragen neuer Technologien sowie Datenrecht (ForTech) e.V. und ist Direktorin am Institut für Handels- und Wirtschaftsrecht. Am 16. Mai 2024 wurde Prof. Specht-Riemenschneider vom Deutschen Bundestag zur Bundesdatenschutzbeauftragten gewählt und übernahm das Amt am 03.09.2024 von ihrem Vorgänger Prof. Ulrich Kelber.
Weitere Informationen auf der Lehrstuhl-Website:
Prof. Dr. Louisa Specht-Riemenschneider


Philipp Vollmuth
Stellvertretender Direktor (Vertretung für die die Dauer der Beurlaubung von Prof. Specht-Riemenschneider)
Herr Prof. Dr. med. Philipp Vollmuth, MD MBA ist Else-Kröner CS Professor für KI in der medizinischen Bildgebung an der Universität Bonn und leitet ein multidisziplinäres Team, das an der Schnittstelle von Gesundheitswesen und Bildgebung modernste KI- und Big-Data-Analysen entwickelt und klinisch umsetzt. Er hat über 100 von Experten begutachtete Artikel in weltweit führenden Fachzeitschriften wie Lancet Oncology, Lancet Digital Health und Nature Communications veröffentlicht, um die Integration von KI in klinische Arbeitsabläufe voranzutreiben und die Versorgung von Patientinnen und Patienten und medizinische Forschung zu verbessern. Er wurde mit mehreren nationalen und internationalen Forschungspreisen und Forschungsstipendien in Millionenhöhe ausgezeichnet.
Weitere Informationen auf der Website des UKB:
www.CCIBonn.ai
Geschäftsführung

Sahar Mell
Geschäftsführerin
Frau Ass. jur. Sahar Mell legte 2000 ihr Abitur am Helmholtz-Gymnasium, Frankfurt am Main ab. Während des Schuljahres 1996/1997 verbrachte sie einen Auslandsaufenthalt an der Richland High School in Washington, Vereinigte Staaten von Amerika. Nach ihrem Abitur und vor dem Beginn ihres Studiums der Rechtswissenschaft, absolvierte sie ein Praktikum beim Red Cross in Toronto, Canada. Während des Rechtswissenschaftlichen Studiums an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, arbeitete sie als studentische Mitarbeiterin bei Baker McKenzie.
Nach ihrem Referendariat am Landgericht Darmstadt war sie zunächst als Verwaltungsangestellte bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) tätig und verbrachte dann ihre Elternzeit für drei Jahre in Frankreich. Im Anschluss arbeitete sie bei der Bußgeld- und Strafsachenstelle der Familienkasse Rheinland-Pfalz-Saarland und war für die Ermittlung von Steuerstrafsachen zuständig.
Seit Februar 2023 ist sie als Geschäftsführerin am ZMDT tätig. Hier hat sie auch die Leitung verschiedener Projekte inne und ist insbesondere für die Koordination der Forschungstätigkeiten, die Veranstaltungsplanung und ‑durchführung sowie die Drittmittelverwaltung zuständig.
Theodor Rüber
Geschäftsführer
Herr PD Dr. Theodor Rüber studierte von 2006 bis 2015 Medizin, Philosophie und katholische Theologie in Bonn, Deutschland, Boston, MA und Cali, Kolumbien. Seine Promotion führte er in den Jahren 2009 bis 2011 bei Professor Gottfried Schlaug an der Harvard Medical School durch und wurde 2015 als Arzt approbiert.
Im Anschluss begann er seine Assistenzarztausbildung in der Klinik und Poliklinik für Epileptologie der Universitätsklinik Bonn bei Professor Christian Elger. Im Jahr 2016 wurde er Gruppenleiter einer Nachwuchsgruppe für Translational Neuroimaging ebendort. Von 2018 bis 2022 war er Leiter der CePTER-Jungwissenschaftlergruppe für Translational Neuroimaging bei Professor Felix Rosenow in der Klinik für Neurologie der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. 2020 erhielt er die venia legendi in experimentellen Neurowissenschaften bei Professor Rainer Surges an der Bonner Klinik und Poliklinik für Epileptologie. Im Jahr 2022 bestand er die Prüfung zum Facharzt für Neurologie und wechselte im Jahr 2024 zu Professor Alexander Radbruch in die Klinik für diagnostische und interventionelle Neuroradiologie und Kinderradiologie.
Für seine Forschung hat er mehrere Auszeichnungen erhalten, darunter den NRW Young Scientist Award und, zusammen mit Professor Thomas Schultz, den transdisziplinären Forschungspreis Modelling for Life and Health der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Seit 2023 ist Theodor Rüber neben seiner Tätigkeit als Leiter der Arbeitsgruppe Translational Neuroimaging an der Universitätsklinik Bonn Geschäftsführer des Zentrums für medizinische Datennutzbarkeit und Translation.
Weitere Informationen auf der Website der Uni Bonn:
PD. Dr. Theodor Rüber

Wissenschaftliche Leitung — Recht

Amelie Böcker
Wissenschaftliche Leitung — Recht
Frau Dr. jur. Amelie Böcker (Ass. jur.) studierte von 2013 bis 2020 Rechtswissenschaften an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn sowie an der Université Paris-Sud XI. Ihren universitären Schwerpunkt setzte sie im Bereich Wirtschafts- und Wettbewerbsrecht. Zudem absolvierte sie über drei Semester eine fachspezifische Fremdsprachenausbildung für Jurist*innen (FFA) mit thematischem Fokus auf dem anglo-amerikanischen Rechtssystem. Nach erfolgreichem Abschluss ihres Ersten juristischen Staatsexamens arbeitete sie anderthalb Jahre als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Kölner Wirtschaftskanzlei CBH Rechtsanwälte im Bereich des gewerblichen Rechtsschutzes und Wettbewerbsrechts. Während ihres Rechtsreferendariates am Landgericht Bonn promovierte sie im Bereich des Markenrechts und bekam im Jahr 2024 den akademischen Grad Doktorin der Rechtswissenschaften (Dr. jur.) verliehen. Im selben Jahr schloss sie ihr Zweites juristisches Staatsexamen als Volljuristin ab.
Seit Juni 2025 ist sie als wissenschaftliche Leiterin — Recht am Zentrum für Medizinische Datennutzbarkeit und Translation tätig. Ihre Leitungsfunktion umfasst insbesondere die rechtliche Betreuung interdisziplinärer Dissertationen und Forschungsprojekte mit Blick auf eine(n) datenschutzkonforme(n) Medizindatenzugang und Medizindatennutzung sowie die Akquise von Drittmitteln.
Mitarbeitende

Daniel Winter
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
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Daniel Winter (geb. 1997) studierte nach dem Abitur Rechtswissenschaft an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Nach Ablegen der staatlichen Pflichtfachprüfung belegte er den Schwerpunktbereich 3 (Wirtschaft und Wettbewerb). Das erste Staatsexamen schloss er 2023 ab. Von Anfang 2021 bis Ende 2022 arbeitete er als studentische Hilfskraft, von Anfang 2023 bis Ende 2023 als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Freshfields Bruckhaus Deringer (Köln) im Bereich Dispute Resolution. Im Anschluss arbeitete er bei Osborne Clarke (Köln) als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich IT-Recht. Seit August 2024 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Recht der Datenwirtschaft, des Datenschutzes, der Digitalisierung und der Künstlichen Intelligenz und betreut das Projekt „Bridge-Up“ (s. hierzu auch S. 51). Hierbei geht es um die praktische Entwicklung von Datentreuhandmodellen, die auch im Hinblick auf medizinische Daten für Forschungszwecke eine prägende Rolle spielen.

Nabiel Hakim
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
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Nabiel Hakim begann nach seinem Abitur mit dem Studium der Rechtswissenschaften an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Im Laufe seines bisherigen Studiums absolvierte er Praktika bei der Kanzlei Baden und Kollegen sowie beim Sekretariat der Kultusministerkonferenz in Bonn. Von 2021 bis 2023 arbeitete er als studentische Hilfskraft in der Kanzlei Rosner Rechtsanwalt in Köln.
Seit April 2023 ist er Teil des Teams am Zentrum für Medizinische Datennutzbarkeit und Translation. Aktuell befindet er sich in der Vorbereitung auf das Erste Juristische Staatsexamen.

Natalie Biebl
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
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Natalie Biebl absolvierte nach dem Abitur im Jahr 2015 einen Bundesfreiwilligendienst beim Krankenhaus Sinsheim und begann anschließend eine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin. Dort entdeckte sie ihr Interesse für juristische Sachverhalte und beging daher 2018 ihr Studium der Rechtswissenschaft an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. Das erste Staatsexamen schloss sie erfolgreich im Dezember 2023 ab. Während ihres Studiums arbeitete sie von 2018 — 2019 als studentische Hilfskraft in der Kanzlei Arnecke Sibeth Dabelstein. Von 2018 bis 2021 war sie außerdem als studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für Neuere Rechtsgeschichte, Geschichte des Kirchenrechts und Zivilrecht von Professor Dr. David von Mayenburg tätig. Anschließend arbeitete Natalie Biebl 2021 als studentische Hilfskraft im Technik‑, Medien- und Telekommunikationsteam von Linklaters LLP, geführt durch den Partner Dr. Daniel Pauly, mit dem Schwerpunkt im Datenschutzrecht. Darauffolgend trat sie von 2022 bis 2024 eine Stelle als studentische Mitarbeiterin bei der Media Kanzlei an.
Seit April 2024 ist Natalie Biebl als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Recht der Datenwirtschaft, des Datenschutzes, der Digitalisierung und der Künstlichen Intelligenz von Frau Professorin Dr. Louisa Specht-Riemenschneider beschäftigt. Ihre Doktorarbeit beschäftigt sich mit der Datennutzbarkeit im medizinischen Bereich. Hierzu entstand 2024 eine Forschungskooperation zwischen dem Zentrum für medizinische Datennutzbarkeit (ZMDT) und den Asklepios Kliniken Hamburg. Frau Biebl ist auf Seiten des ZMDT federführend für die Forschung verantwortlich.

Talha Evran
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
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Talha Evran (geb. 1997) studierte Rechtswissenschaft an der Universität zu Köln sowie an der Universität Istanbul Altınbaş. Nach Abschluss des binationalen Studiengangs der Deutsch-Türkischen Rechtswissenschaften (Köln/Istanbul Altınbaş) im Jahre 2020 legte er im Frühjahr 2023 die erste staatliche Pflichtfachprüfung vor dem OLG Köln ab. Dabei belegte er den Schwerpunktbereich Unternehmensrecht. Während seines Studiums wurde Talha Evran von der Studienstiftung des deutschen Volkes gefördert. Talha Evran war zunächst als studentische Hilfskraft, später als wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Arbeitsrecht und europäische Privatrechtsentwicklung von Frau Professorin Dr. Dr. h.c. Dauner-Lieb an der Universität zu Köln beschäftigt.
Seit März 2024 ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Recht der Datenwirtschaft, des Datenschutzes und der Künstlichen Intelligenz tätig und promoviert dort zu einem zivilrechtlichen Thema. Talha Evran leitet die Redaktion der Fachzeitschrift „Künstliche Intelligenz und Recht“, die monatlich im Verlag C.H.Beck erscheint. Das ZMDT ist Kooperationspartner dieser Zeitschrift.

Annica Henkelüdecke
Wissenschaftliche Hilfskraft
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Annica Henkelüdecke nahm nach ihrem Abitur am Theodor-Fliedner-Gymnasium Düssseldorf und einem Auslandsaufenthalt in Oxford, Großbritannien das Studium der Rechtswissenschaften an der Rheinischen- Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn auf. Das Wintersemester 2021/22 verbrachte sie als Erasmus-Auslandssemester an der Universidad de Granada, Spanien. Im Laufe ihres Studiums absolvierte sie überdies Praktika beim Bundeministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) sowie in einer internationalen Großkanzlei im Bereich Datenschutz & Comercial, wo sie anschließend auch als studentische Hilfskraft tätig war. Nach dem Abschluss des Schwerpunktbereichsstudiums im Bereich “Wirtschaft und Wettbewerb” befindet sie sich nun in der Examensvorbereitung. Neben dem Studium engagiert sie sich ehrenamtlich bei recode.law.
Seit Februar 2024 ist nun als wissenschaftliche Hilfskraft am Zentrum für Medizinische Datennutzbarkeit und Translation unter der Leitung von Prof. Dr. Louisa Specht-Riemenschneider tätig.

Melani Podgorelec, M.Sc. Landschaftsarchäologie/B.A. Germanistik
Wissenschaftliche Hilfskraft
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Melani Podgorelec (geb. 1991) begann nach ihrem Abitur mit dem Studium der Germanistik und Archäologie an der Philosophischen Fakultät der Universität Zagreb (Kroatien). Ihr Studium wurde durch mehrere Exzellenz-Stipendien gefördert. Nach dem Abschluss in Germanistik und Archäologie (B.A.) nahm Melani Podgorelec ihr Masterstudium in Landschaftsarchäologie an der HTW Berlin/FU Berlin auf und schloss dieses im Jahr 2019 ab. Danach arbeitete sie bis 2024 am Deutschen Archäologischen Institut (DAI). Während der Arbeit am DAI hatte Melani Podgorelec erste Berührungen mit Personalratsarbeit und entwickelte Interesse für juristische Themen. Im Jahr 2021 nahm sie das Studium der Rechtswissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main auf. Seit Juni 2024 arbeitet sie als wissenschaftliche Hilfskraft am ZMDT und leistet redaktionelle Arbeit der Fachzeitschrift „Künstliche Intelligenz und Recht“ (KIR), die monatlich im Verlag C.H.Beck erscheint. Das ZMDT ist Kooperationspartner der KIR.

Charlotte Kilzer
Studentische Hilfskraft
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Charlotte Kilzer nahm nach ihrem Abitur das Studium der Rechtswissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum auf. Zum zweiten Semester wechselte sie an die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Im Laufe ihres Studiums absolvierte sie ein Praktikum in einer Kanzlei mit dem Schwerpunkt Medizinrecht sowie am Bundeszentralamt für Steuern. Von Januar 2022 bis Januar 2024 arbeitete sie — ab April 2023 neben ihrer Tätigkeit am ZMDT — als studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für Öffentliches Recht von Prof. Dr. Shirvani der Universität Bonn.
Nach erfolgreicher Beendigung des Hauptstudiums und der Ablegung der fremdsprachenspezifischen Ausbildung für Juristen (FFA) befindet sie sich derzeit in der Vorbereitung auf das Erste Juristische Staatsexamen.
Seit April 2023 ist sie als studentische Hilfskraft am Zentrum für Medizinische Datennutzbarkeit und Translation tätig.

Gregor-Rafael Görgen
Studentische Hilfskraft
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Gregor-Rafael Görgen (Jahrgang 2001) studierte nach dem Abitur Law and Economics (LL.B.) in Bonn. Nach Abschluss des Bachelors begann er mit dem Studium der Rechtswissenschaft mit dem Schwerpunkt Wirtschaft und Wettbewerb. Im Rahmen seines Studiums absolvierte er Praktika bei der Kanzlei Redeker Sellner Dahs, beim Bundeskartellamt sowie bei Erksine Chambers Barristers London. Nach einem Auslandsaufenthalt an der London School of Economics and Political Science (LSE) befindet er sich nun in der Vorbereitung auf das Erste Juristische Staatsexamen.Seit Februar 2022 ist er Teil des Teams am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Recht der Datenwirtschaft, des Datenschutzes, der Digitalisierung und der Künstlichen Intelligenz von Frau Professorin Dr. Specht-Riemenschneider.
Er arbeitet am Projekt „From Smart Technologies to Smart Consumer Laws: Comparative Perspectives from Germany and the United Kingdom“, welches von der „Deutschen Forschungsgemeinschaft“ (DFG) und dem „UK Arts and Humanities Research Council“ (AHRC) mit 650.000€ gefördert wird. Im Rahmen dieses Projektes beschäftigt er sich zum einen mit dem Phänomen „Bricking“ und zum anderen mit den Herausforderungen für das Haftungsrecht im Zeitalter des IoT. Beide Themen haben insbesondere Bedeutung für die zukünftige Regulierung im Bereich medizinisch smarter Geräte, wie zB Wearables und medizinische Smart Home Anwendungen. So geht es beim „Bricking“ um die Fernabschaltung eines, bspw. medizinischen, Endgerätes durch den Hersteller. Es wird gefragt, inwieweit solche Fälle rechtlich verhindert werden können. Im Bereich des Haftungsrechts wird bspw. die Frage gestellt, wie die Nutzer medizinischer Wearables ihre Ansprüche trotz der gegebenen Komplexität solcher Geräte vor Gericht beweisen und durchsetzen können.
Sekretariat

Jacqueline Ostros
Sekretariat
Frau Jacqueline Ostros ist langjährige Sekretärin am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Recht der Datenwirtschaft, des Datenschutzes, der Digitalisierung und der Künstlichen Intelligenz von Frau Prof. Dr. Louisa Specht-Riemenschneider tätig. Seit April 2026 übernimmt Sie insbesondere auch administrative und organisatorische Aufgaben des Zentrums für medizinische Datennutzbarkeit und Translation.
Zentrumsrat
Der Zentrumsrat ist ein gemäß dem Statut des ZMDT einzurichtendes Gremium, welches das Direktorium und die Geschäftsführung des Zentrums berät und Impulse für deren Arbeit gibt. Der Zentrumsrat besteht aus ausgewählten Expertinnen und Experten aus dem Gesundheitsbereich und tagt mindestens einmal jährlich.

Karl Broich
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Prof. Dr. med. Broich ist Mediziner (Neurologie, Psychiatrie, kognitive Verhaltenstherapie) und seit 2014 Präsident des Bundesinstituts fürArzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in Bonn.
Seine aktuellen Aktivitäten im europäischen Netzwerk der Zulassungsbehörden sind Mitglied des Verwaltungsrates derEuropäischen Arzneimittelagentur (EMA MB), Vorsitzender der Network Portfolio Advisory Group (NPAG). Er ist Mitgliedder Heads of Medicines Agencies (HMA) Management Group. Des Weiteren ist er Co-Chair des Darwin EU Advisory Board der EMA.
Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen auf klinischer Psychopharmakologie, Bildgebung bei neurodegenerativen Erkrankungen und anderen möglichen Biomarkern und Demenz sowie u. a. der Methodik klinischer Studien. Prof. Karl Broich ist Autor und Koautor von über 250 Aufsätzen (wissenschaftliche Originalarbeiten, Rezensionen, Buchbeiträge).

Alexander Effland
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Prof. Dr. rer. nat. Alexander Effland (*1987) studierte Mathematik und Wirtschaftswissenschaften und promovierte in numerischer Analysis. Bevor er 2021 als Professor für mathematische Lebenswissenschaften an die Universität Bonn berufen wurde, war er Postdoktorand am Institut für Computergraphik und Vision der Technischen Universität Graz.
Alexander Efflands Forschung konzentriert sich auf angewandte Mathematik, insbesondere auf die biomedizinische Bildverarbeitung und Modellierung. Zu seinen Forschungsinteressen gehören mathematische Bildverarbeitung und Computer Vision, maschinelles Lernen, Modellierung und Variationsrechnung, mit Anwendungen in verschiedenen medizinischen Bereichen wie Immunologie, Radiologie und Kardiologie.

Stephan Jonas
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Prof. Dr. rer. medic. Stephan Jonas absolvierte von 2003 bis 2009 sein Diplomstudium in Informatik mit dem Nebenfach Medizin an der RWTH Aachen University. Anschließend promovierte er 2014 an der Uniklinik RWTH Aachen in Kooperation mit der Yale University School of Medicine in der theoretischen Medizin. Von 2014 bis 2019 leitete Prof. Jonas die Abteilung mHealth am Institut für Medizinische Informatik der Uniklinik RWTH Aachen, wo er Projekte zur Nutzung von Smart Wearables und mobilen Sensoren in der Medizin vorantrieb. Parallel dazu war er kommissarischer Leiter der Abteilung Bild- und Datenmanagement an derselben Institution.
2019 wechselte er als Professor für Digital Health an die Technische Universität München, wo er bis 2021 tätig war. Dort konzentrierte er sich auf die Unterstützung der Sport- und Gesundheitswissenschaften durch Technologietransfer und Digitalisierung, insbesondere mittels Smartphones und mobil generierter Daten.
Seit August 2021 ist Prof. Jonas Gründungsdirektor des Instituts für Digitale Medizin und Professor an der Universität Bonn. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Integration und Analyse komplexer, multimodaler Daten sowie der Nutzung patientengenerierter Daten zur Verbesserung der klinischen Forschung und Versorgung.

Wolfgang Kerber
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Prof. Dr. rer. pol. Wolfgang Kerber war Professor der Volkswirtschaftslehre an der Universität Marburg von 1997 – 30.9.2024. Er war Direktor des Walter Eucken Instituts (Freiburg), Gastwissenschaftler an den Law Schools des University College London, der Queen Mary University of London, University of California (Irvine) sowie Fernand Braudel Fellow am European University Institute (Florence, Italy), und Hauser Global Fellow an der NYU Law School (New York). Seine Forschung bezieht sich auf Fragen der Wettbewerbspolitik, Innovation und IP, Recht und Ökonomie, und seit 2015 schwerpunktmäßig auf “Regulatorische Fragen der digitalen Ökonomie”. Hierbei geht es primär um Datenpolitik (Datenzugang/-teilung, Datentreuhänder, Datengovernance, EU Data Act) sowie Datenschutzrecht), Wettbewerbspolitik (Macht der großen Tech-Firmen, EU Digital Markets Act), Verbraucherschutz sowie das komplexe Zusammenspiel verschiedener Regulierungen in der digitalen Ökonomie.

Dirk Lanzerath
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Prof. Dr. phil. Dirk Lanzerath ist Professor für Philosophie an der Universität Bonn und leiter des Deutschen Referenzzentrums für Ethik in den Biowissenschaften (DRZE), einem Forschungszentrum der Universität Bonn und der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und Künste. Er ist Philosoph und Biologe und fungiert als Generalsekretär des European Network of Research Ethics Committees (EUREC); Dirk Lanzerath ist Mitglied mehrerer Ethikräte und ‑kommissionen: Vizevorsitzender der Zentralen Ethikkommission der Bundesärztekammer, Vorsitzender der Forschungsethikkommission der Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft, Mitglied der Forschungsethikkommission der Ärztekammer Nordrhein, Mitglied der Ethikkommission der Universität Maastricht, stellvertretender Vorsitzender der Kommission für sicherheitsrelevante Forschung an der Universität Bonn. Dirk Lanzerath ist Mitglied in den Editorial Boards mehrerer wissenschaftlicher Zeitschriften: Research Ethics Review, Zeitschrift für medizinische Ethik, Sachstandsberichte des DRZE, und andere. Er ist Gastprofessor für Ethik im Rahmen des Study Abroad Programms an der Loyola Marymount University, Los Angeles, Ca. (USA) und Honorarprofessor an der Fachhochschule Bonn Rhein-Sieg.

Michael Meier
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Prof. Dr. rer. nat. Michael Meier ist Inhaber des Lehrstuhls für IT-Sicherheit am Institut für Informatik der Universität Bonn und Leiter der Abteilung Cyber Security bei Fraunhofer FKIE. Seine Forschungsinteressen liegen einerseits im Bereich der angewandten Aspekte von IT-Sicherheit mit dem Schwerpunkt auf Angriffs- und Malwareanalyse sowie ‑erkennung, und andererseits im Themenfeld Erstellung und Verarbeitung pseudonymisierter und anonymisierter Daten.
Michael Meier ist Gründungsmitglied und Sprecher der Fachgruppe Security — Incident Detection and Response“ (SIDAR) der Gesellschaft für Informatik e.V. und Co-Chair der internationalen Tagung Detection of Intrusions & Malware and Vulnerability Assessment” (DIMVA) sowie Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherheit (GDD). Er ist Principal Investigator im Lamarr — Institut für Maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz sowie Mitgründer des Security-Startups Identeco.

Alexandra Philipsen
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Prof. Dr. med. Alexandra Philipsen ist stellv. Ärztliche Direktorin am Universitätsklinikum Bonn und Direktorin der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Bonn.
Sie ist daneben Inhaberin des Lehrstuhls für Psychiatrie und Psychotherapie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.

Alexander Scheuch
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Vorsitzender des Zentrumsrates
Prof. Dr. Alexander Scheuch (Jahrgang 1985) legte 2004 nach Schulbesuch in Dorsten und in Grand Rapids (Michigan) sein Abitur ab. Nach dem Zivildienst studierte er von 2005 bis 2010 als Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes Rechtswissenschaft an der Universität Münster. Daneben absolvierte er eine zweijährige Fachspezifische Fremdsprachenausbildung im Common Law sowie Zusatzausbildungen im Anwaltsrecht und im Bereich Journalismus und Recht. Im Anschluss an das erste Staatsexamen war er in Münster wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Internationales Wirtschaftsrecht (Prof. Dr. Ingo Saenger). 2013 wurde er mit einer gesellschaftsrechtlichen Dissertation promoviert. Sein Referendariat absolvierte er von 2013 bis 2015 im Bezirk des Landgerichts Bonn. Nach dem zweiten Staatsexamen war er vertretungsweise als Justiziar beim 1. FC Köln tätig, bevor er Ende 2015 als Akademischer Rat a.Z. an die Universität Münster zurückkehrte. Dort habilitierte er sich im Jahr 2020. Ihm wurde die Lehrbefugnis für Bürgerliches Recht, Zivilprozessrecht, Handels‑, Gesellschafts- und Wirtschaftsrecht verliehen. Von 2017 bis 2020 war er Mitglied des Jungen Kollegs der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste. Dort fungierte er u.a. als Sprecher der Arbeitsgruppe „Daten“. Nach Lehrstuhlvertretungen an den Universitäten Osnabrück und Gießen nahm er 2022 den Ruf auf eine Professur für Bürgerliches Recht, Handels‑, Gesellschafts- und Zivilprozessrecht an der Universität Bonn an. Rufe auf Professuren in Berlin (BSP), Würzburg und Halle-Wittenberg lehnte er ab. Seit 2024 ist er Direktor des Instituts für Handels- und Wirtschaftsrecht an der Universität Bonn.

Tade M. Spranger
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Herr Prof. Dr. Dr. Tade M. Spranger (* 1971) hat 1995 sein Erstes und 1998 sein Zweites Juristisches Staatsexamen abgelegt. 1997 promovierte er in Bonn zum Dr. iur. und 2002 in München zum Dr. rer. pol.. 2002 hatte er an der Universidade de São Paulo und in den Jahren 2004–2005 an der University of Technology Sydney Gastprofessuren inne. Von 2006 bis 2015 war er Leiter der interdisziplinären BMBF-Forschungsgruppe „Normierung der modernen Lebenswissenschaften“. 2008 habilitierte er sich an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bonn mit der Arbeit „Recht und Bioethik“ und ihm wurde die Lehrbefugnis für die Fächer Öffentliches Recht, Europarecht, Internationales Wirtschaftsrecht und das Recht der Biotechnologie erteilt. Seit 2014 lehrt Herr Spranger als apl. Professor an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bonn und ist dort seit 2015 Co-Leiter des Centre for the Law of Life Sciences. Ebenfalls seit 2015 ist er Lehrbeauftragter im Rahmen des LL.M.-Studiengangs Medizinrecht an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Seit 2016 ist er zudem als Rechtsanwalt und Counsel bei RITTERSHAUS Rechtsanwälte in Mannheim tätig. Herr Spranger war und ist Mitglied verschiedener Gremien; hierzu zählen namentlich die Ethikkommission der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn (seit 2003), die Ständige Senatskommission Grundsatzfragen der Genforschung der DFG (2010–2017), das Ethics Advisory Board des Human Brain Projects (2014–2020), sowie die Landestierschutzkommission NRW (Kommission nach § 15 TierSchG beim LANUV, seit 2022). Er ist Partner verschiedener laufender BMBF- und Horizon Europe-Projekte, seit 2009 Herausgeber der Schriftenreihe „Recht der Lebenswissenschaften / Life Sciences and Law“ und seit 2023 Mitherausgeber des Heidelberger Kommentars Biotechnologierecht. Er hat bislang mehr als 500 Publikationen zu Bio‑, Europa‑, Staats- und Verwaltungsrecht vorgelegt.














