
Tag des offenen Denkmals am Lenné-Haus
Am 14. September 2025 beteiligte sich das Lenné-Haus am bundesweiten Tag des offenen Denkmals und öffnete seine Türen für die interessierte Öffentlichkeit.

Am 14. September 2025 beteiligte sich die Lenné-Gesellschaft Bonn e.V. am bundesweiten Tag des offenen Denkmals und öffnete von 11 bis 17 Uhr die Türen des Lenné-Hauses und ‑Gartens für die interessierte Öffentlichkeit. Unter dem diesjährigen Motto „Wertvoll: unbezahlbar oder unersetzlich?“ rückte ein Ort in den Mittelpunkt, der in besonderer Weise für die historische Identität Bonns steht – das Geburtshaus von Peter Joseph Lenné, einem der bedeutendsten Gartenkünstler des 19. Jahrhunderts.
Für das ZMDT, das im Lenné-Haus verortet ist, bot die Veranstaltung eine besondere Gelegenheit, Wissenschaft, Geschichte und Öffentlichkeit miteinander zu verbinden. Die Öffnung von Haus und Garten unterstrich die Rolle des ZMDT als aktiven Teil des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens in Bonn und als Ort, an dem Vergangenheit und Zukunft in einen lebendigen Dialog treten.

Ein besonderer Höhepunkt des Tages war die feierliche Übergabe eines Lenné-Porträts durch den 1. Vorsitzenden der Lenné-Gesellschaft, Herrn Michael Wenzel, an die wissenschaftliche Leiterin (Recht) des ZMDT, Frau Dr. Amelie Böcker. Die Übergabe stellte eine sichtbare Anerkennung der historischen Bedeutung Peter Joseph Lennés dar und verlieh dem Lenné-Haus als Erinnerungs- und Wirkungsort zusätzliche kulturelle Tiefe. Das Porträt ergänzt den historischen Kontext des Hauses auf eindrucksvolle Weise und stärkt dessen Funktion als Ort des Gedenkens und der Vermittlung.

Begleitet wurde der Tag von einem vielfältigen kulturellen Programm im Garten des Lenné-Hauses. Dort war unter anderem eine Ausstellung mit der neuen Lenné-Büste von Adelheid Rommel sowie weiteren Skulpturen von Schülerinnen und Schülern des Künstler-Ateliers Marco Di Piazza zu sehen. Die Verbindung von zeitgenössischer Kunst, historischer Erinnerung und gartenkulturellem Erbe verlieh der Veranstaltung eine besondere Atmosphäre und machte den Denkmalwert des Ortes auf anschauliche Weise erfahrbar.











