ZMDT

Wer wir sind


Alex­an­der Rad­bruch 

Direk­tor

Herr Prof. Dr. med. Ass. jur. Alex­an­der Rad­bruch stu­dier­te von 1999–2004 an der LMU Mün­chen im Dop­pel­stu­di­um Rechts­wis­sen­schaf­ten und Medi­zin. 2004 leg­te er sein Ers­tes Juris­ti­sche Staats­examen sowie 2006 am Ende des Refe­ren­da­ri­ats sein Zwei­tes Juris­ti­sches Staats­examen ab. Sein medi­zi­ni­sches Stu­di­um schloss er 2008 an der Uni­ver­si­tät Hei­del­berg eben­so erfolg­reich mit der zwei­ten ärzt­li­chen Prü­fung ab. 2012 pro­mo­vier­te Alex­an­der Rad­bruch in der Neu­ro­lo­gie des Uni­ver­si­täts­kli­ni­kums Hei­del­berg und habi­li­tier­te 2015 an dem­sel­ben Ort in der Neu­ro­ra­dio­lo­gie. 2018 war er als außer­plan­mä­ßi­ger Pro­fes­sor an der Uni­ver­si­tät Hei­del­berg tätig. Dar­auf­fol­gend erhielt er einen Ruf auf die Pro­fes­sor für Dia­gnos­ti­sche und Inter­ven­tio­nel­le Neu­ro­ra­dio­lo­gie der Uni­ver­si­tät Bonn (Lis­ten­platz 1) und nahm die­sen an.

Der­zeit ist Alex­an­der Rad­bruch Fach­arzt für Radio­lo­gie mit dem Schwer­punkt Neu­ro­ra­dio­lo­gie und ist zudem Voll­ju­rist. Seit 2020 ist er als Direk­tor in der Kli­nik für Dia­gnos­ti­sche und Inter­ven­tio­nel­le Neu­ro­ra­dio­lo­gie am Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum Bonn tätig. Dar­über hin­aus lei­tet Alex­an­der Rad­bruch seit 2024 die neu ein­ge­rich­te­te Orga­ni­sa­ti­ons­ein­heit „Human Ima­ging“ am DZNE, bestehend aus den Arbeits­grup­pen „Kli­ni­sche Neu­ro­bild­ge­bung“, „MR-Phy­sik“ und „Künst­li­che Intel­li­genz in der Medi­zi­ni­schen Bild­ge­bung“. Zusam­men mit Prof. Dr. Loui­sa Specht-Rie­men­schnei­der ist Alex­an­der Rad­bruch außer­dem Direk­tor des neu ein­ge­rich­te­ten Zen­trums für Medi­zi­ni­sche Daten­nutz­bar­keit und Trans­la­ti­on (ZMDT) an der Uni­ver­si­tät Bonn.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen auf der Web­site des UKB:
Prof. Dr. med. Ass. jur. Alex­an­der Rad­bruch


Loui­sa Specht-Rie­men­schnei­der

Direk­to­rin – Der­zeit für die Tätig­keit als BfDI beur­laubt

Frau Prof. Dr. jur. Loui­sa Specht-Rie­men­schnei­der stu­dier­te Rechts­wis­sen­schaft an der Uni­ver­si­tät Bre­men und pro­mo­vier­te 2011 mit der Schrift “Kon­se­quen­zen der Öko­no­mi­sie­rung infor­ma­tio­nel­ler Selbst­be­stim­mung — Die zivil­recht­li­che Erfas­sung des Daten­han­dels” an der Albert-Lud­wigs-Uni­ver­si­tät Frei­burg. Für die­se Arbeit erhielt sie den Wis­sen­schafts­preis der Deut­schen Stif­tung für Recht und Infor­ma­tik. Nach ihrem Refe­ren­da­ri­at in Land­au, Stutt­gart und Lon­don wur­de sie 2015 zur Juni­or­pro­fes­so­rin für Bür­ger­li­ches Recht, Gewerb­li­chen Rechts­schutz und Urhe­ber­recht an der Uni­ver­si­tät zu Köln beru­fen, zum 1. Janu­ar 2017 folg­te sie einem Ruf an die Uni­ver­si­tät Pas­sau auf den Lehr­stuhl für Euro­päi­sches und Inter­na­tio­na­les Daten- und Infor­ma­ti­ons­recht. Nach Abschluss ihrer Habi­li­ta­ti­on zum The­ma “Dik­tat der Tech­nik — Regu­lie­rungs­kon­zep­te tech­ni­scher Ver­trags­in­halts­ge­stal­tung am Bei­spiel von Bür­ger­li­chem Recht und Urhe­ber­recht”, für die sie mit dem Die­ter-Meu­rer Preis des Deut­schen EDV-Gerichts­ta­ges sowie mit dem Fried­wart Bruck­haus För­der­preis der Hanns Mar­tin Schley­er-Stif­tung aus­ge­zeich­net wur­de, erhielt sie zum 1. April 2018 einen Ruf an die Rhei­ni­sche Fried­rich-Wil­helms-Uni­ver­si­tät Bonn auf den Lehr­stuhl für Bür­ger­li­ches Recht, Infor­ma­ti­ons- und Daten­recht. Prof. Specht-Rie­men­schnei­der lei­tet dort auch die For­schungs­stel­le für Rechts­fra­gen neu­er Tech­no­lo­gien sowie Daten­recht (For­Tech) e.V. und ist Direk­to­rin am Insti­tut für Han­dels- und Wirt­schafts­recht. Am 16. Mai 2024 wur­de Prof. Specht-Rie­men­schnei­der vom Deut­schen Bun­des­tag zur Bun­des­da­ten­schutz­be­auf­trag­ten gewählt und über­nahm das Amt am 03.09.2024 von ihrem Vor­gän­ger Prof. Ulrich Kel­ber.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen auf der Lehr­stuhl-Web­site:
Prof. Dr. Loui­sa Specht-Rie­men­schnei­der


Phil­ipp Voll­muth 

Stell­ver­tre­ten­der Direk­tor (Ver­tre­tung für die die Dau­er der Beur­lau­bung von Prof. Specht-Rie­men­schnei­der)

Herr Prof. Dr. med. Phil­ipp Voll­muth, MD MBA ist Else-Krö­ner CS Pro­fes­sor für KI in der medi­zi­ni­schen Bild­ge­bung an der Uni­ver­si­tät Bonn und lei­tet ein mul­ti­dis­zi­pli­nä­res Team, das an der Schnitt­stel­le von Gesund­heits­we­sen und Bild­ge­bung moderns­te KI- und Big-Data-Ana­ly­sen ent­wi­ckelt und kli­nisch umsetzt. Er hat über 100 von Exper­ten begut­ach­te­te Arti­kel in welt­weit füh­ren­den Fach­zeit­schrif­ten wie Lan­cet Onco­lo­gy, Lan­cet Digi­tal Health und Natu­re Com­mu­ni­ca­ti­ons ver­öf­fent­licht, um die Inte­gra­ti­on von KI in kli­ni­sche Arbeits­ab­läu­fe vor­an­zu­trei­ben und die Ver­sor­gung von Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten und medi­zi­ni­sche For­schung zu ver­bes­sern. Er wur­de mit meh­re­ren natio­na­len und inter­na­tio­na­len For­schungs­prei­sen und For­schungs­sti­pen­di­en in Mil­lio­nen­hö­he aus­ge­zeich­net.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen auf der Web­site des UKB:
www.CCIBonn.ai


Sahar Mell

Geschäfts­füh­re­rin

Frau Ass. jur.  Sahar Mell leg­te 2000 ihr Abitur am Helm­holtz-Gym­na­si­um, Frank­furt am Main ab. Wäh­rend des Schul­jah­res 1996/1997 ver­brach­te sie einen Aus­lands­auf­ent­halt an der Rich­land High School in Washing­ton, Ver­ei­nig­te Staa­ten von Ame­ri­ka. Nach ihrem Abitur und vor dem Beginn ihres Stu­di­ums der Rechts­wis­sen­schaft, absol­vier­te sie ein Prak­ti­kum beim Red Cross in Toron­to, Cana­da. Wäh­rend des Rechts­wis­sen­schaft­li­chen Stu­di­ums an der Goe­the-Uni­ver­si­tät Frank­furt am Main, arbei­te­te sie als stu­den­ti­sche Mit­ar­bei­te­rin bei Bak­er McKen­zie.

Nach ihrem Refe­ren­da­ri­at am Land­ge­richt Darm­stadt war sie zunächst als Ver­wal­tungs­an­ge­stell­te bei der Bun­des­agen­tur für Arbeit (BA) tätig und ver­brach­te dann ihre Eltern­zeit für drei Jah­re in Frank­reich. Im Anschluss arbei­te­te sie bei der Buß­geld- und Straf­sa­chen­stel­le der Fami­li­en­kas­se Rhein­land-Pfalz-Saar­land und war für die Ermitt­lung von Steu­er­straf­sa­chen zustän­dig.

Seit Febru­ar 2023 ist sie als Geschäfts­füh­re­rin am ZMDT tätig. Hier hat sie auch die Lei­tung ver­schie­de­ner Pro­jek­te inne und ist ins­be­son­de­re für die Koor­di­na­ti­on der For­schungs­tä­tig­kei­ten, die Ver­an­stal­tungs­pla­nung und ‑durch­füh­rung sowie die Dritt­mit­tel­ver­wal­tung zustän­dig.


Theo­dor Rüber

Geschäfts­füh­rer

Herr PD Dr. Theo­dor Rüber stu­dier­te von 2006 bis 2015 Medi­zin, Phi­lo­so­phie und katho­li­sche Theo­lo­gie in Bonn, Deutsch­land, Bos­ton, MA und Cali, Kolum­bi­en. Sei­ne Pro­mo­ti­on führ­te er in den Jah­ren 2009 bis 2011 bei Pro­fes­sor Gott­fried Schlaug an der Har­vard Medi­cal School durch und wur­de 2015 als Arzt appro­biert.

Im Anschluss begann er sei­ne Assis­tenz­arzt­aus­bil­dung in der Kli­nik und Poli­kli­nik für Epi­lep­to­lo­gie der Uni­ver­si­täts­kli­nik Bonn bei Pro­fes­sor Chris­ti­an Elger. Im Jahr 2016 wur­de er Grup­pen­lei­ter einer Nach­wuchs­grup­pe für Trans­la­tio­nal Neu­ro­ima­ging eben­dort. Von 2018 bis 2022 war er Lei­ter der CeP­TER-Jung­wis­sen­schaft­ler­grup­pe für Trans­la­tio­nal Neu­ro­ima­ging bei Pro­fes­sor Felix Rose­now in der Kli­nik für Neu­ro­lo­gie der Goe­the-Uni­ver­si­tät in Frank­furt am Main. 2020 erhielt er die venia legen­di in expe­ri­men­tel­len Neu­ro­wis­sen­schaf­ten bei Pro­fes­sor Rai­ner Sur­ges an der Bon­ner Kli­nik und Poli­kli­nik für Epi­lep­to­lo­gie. Im Jahr 2022 bestand er die Prü­fung zum Fach­arzt für Neu­ro­lo­gie und wech­sel­te im Jahr 2024 zu Pro­fes­sor Alex­an­der Rad­bruch in die Kli­nik für dia­gnos­ti­sche und inter­ven­tio­nel­le Neu­ro­ra­dio­lo­gie und Kin­der­ra­dio­lo­gie. 

Für sei­ne For­schung hat er meh­re­re Aus­zeich­nun­gen erhal­ten, dar­un­ter den NRW Young Sci­en­tist Award und, zusam­men mit Pro­fes­sor Tho­mas Schultz, den trans­dis­zi­pli­nä­ren For­schungs­preis Model­ling for Life and Health der Rhei­ni­schen Fried­rich-Wil­helms-Uni­ver­si­tät Bonn. 

Seit 2023 ist Theo­dor Rüber neben sei­ner Tätig­keit als Lei­ter der Arbeits­grup­pe Trans­la­tio­nal Neu­ro­ima­ging an der Uni­ver­si­täts­kli­nik Bonn Geschäfts­füh­rer des Zen­trums für medi­zi­ni­sche Daten­nutz­bar­keit und Trans­la­ti­on.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen auf der Web­site der Uni Bonn:
PD. Dr. Theo­dor Rüber


Ame­lie Böcker

Wis­sen­schaft­li­che Lei­tung — Recht

Frau Dr. jur. Ame­lie Böcker (Ass. jur.) stu­dier­te von 2013 bis 2020 Rechts­wis­sen­schaf­ten an der Rhei­ni­schen Fried­rich-Wil­helms-Uni­ver­si­tät Bonn sowie an der Uni­ver­si­té Paris-Sud XI. Ihren uni­ver­si­tä­ren Schwer­punkt setz­te sie im Bereich Wirt­schafts- und Wett­be­werbs­recht. Zudem absol­vier­te sie über drei Semes­ter eine fach­spe­zi­fi­sche Fremd­spra­chen­aus­bil­dung für Jurist*innen (FFA) mit the­ma­ti­schem Fokus auf dem ang­lo-ame­ri­ka­ni­schen Rechts­sys­tem. Nach erfolg­rei­chem Abschluss ihres Ers­ten juris­ti­schen Staats­examens arbei­te­te sie andert­halb Jah­re als wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­bei­te­rin bei der Köl­ner Wirt­schafts­kanz­lei CBH Rechts­an­wäl­te im Bereich des gewerb­li­chen Rechts­schut­zes und Wett­be­werbs­rechts. Wäh­rend ihres Rechts­re­fe­ren­da­ria­tes am Land­ge­richt Bonn pro­mo­vier­te sie im Bereich des Mar­ken­rechts und bekam im Jahr 2024 den aka­de­mi­schen Grad Dok­to­rin der Rechts­wis­sen­schaf­ten (Dr. jur.) ver­lie­hen. Im sel­ben Jahr schloss sie ihr Zwei­tes juris­ti­sches Staats­examen als Voll­ju­ris­tin ab.

Seit Juni 2025 ist sie als wis­sen­schaft­li­che Lei­te­rin — Recht am Zen­trum für Medi­zi­ni­sche Daten­nutz­bar­keit und Trans­la­ti­on tätig. Ihre Lei­tungs­funk­ti­on umfasst ins­be­son­de­re die recht­li­che Betreu­ung inter­dis­zi­pli­nä­rer Dis­ser­ta­tio­nen und For­schungs­pro­jek­te mit Blick auf eine(n) datenschutzkonforme(n) Medi­zin­da­ten­zu­gang und Medi­zin­da­ten­nut­zung sowie die Akqui­se von Dritt­mit­teln.


Dani­el Win­ter

Wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter

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Dani­el Win­ter (geb. 1997) stu­dier­te nach dem Abitur Rechts­wis­sen­schaft an der Rhei­ni­schen Fried­rich-Wil­helms-Uni­ver­si­tät Bonn. Nach Able­gen der staat­li­chen Pflicht­fach­prü­fung beleg­te er den Schwer­punkt­be­reich 3 (Wirt­schaft und Wett­be­werb). Das ers­te Staats­examen schloss er 2023 ab. Von Anfang 2021 bis Ende 2022 arbei­te­te er als stu­den­ti­sche Hilfs­kraft, von Anfang 2023 bis Ende 2023 als wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter bei Fresh­fields Bruck­haus Derin­ger (Köln) im Bereich Dis­pu­te Reso­lu­ti­on. Im Anschluss arbei­te­te er bei Osbor­ne Clar­ke (Köln) als wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter im Bereich IT-Recht. Seit August 2024 ist er wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter am Lehr­stuhl für Bür­ger­li­ches Recht, Recht der Daten­wirt­schaft, des Daten­schut­zes, der Digi­ta­li­sie­rung und der Künst­li­chen Intel­li­genz und betreut das Pro­jekt „Bridge-Up“ (s. hier­zu auch S. 51). Hier­bei geht es um die prak­ti­sche Ent­wick­lung von Daten­treu­hand­mo­del­len, die auch im Hin­blick auf medi­zi­ni­sche Daten für For­schungs­zwe­cke eine prä­gen­de Rol­le spie­len.

Nabiel Hakim 

Wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter

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Nabiel Hakim begann nach sei­nem Abitur mit dem Stu­di­um der Rechts­wis­sen­schaf­ten an der Rhei­ni­schen Fried­rich-Wil­helms-Uni­ver­si­tät Bonn. Im Lau­fe sei­nes bis­he­ri­gen Stu­di­ums absol­vier­te er Prak­ti­ka bei der Kanz­lei Baden und Kol­le­gen sowie beim Sekre­ta­ri­at der Kul­tus­mi­nis­ter­kon­fe­renz in Bonn. Von 2021 bis 2023 arbei­te­te er als stu­den­ti­sche Hilfs­kraft in der Kanz­lei Ros­ner Rechts­an­walt in Köln.

Seit April 2023 ist er Teil des Teams am Zen­trum für Medi­zi­ni­sche Daten­nutz­bar­keit und Trans­la­ti­on. Aktu­ell befin­det er sich in der Vor­be­rei­tung auf das Ers­te Juris­ti­sche Staats­examen.

Nata­lie Biebl 

Wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­bei­te­rin

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Nata­lie Biebl absol­vier­te nach dem Abitur im Jahr 2015 einen Bun­des­frei­wil­li­gen­dienst beim Kran­ken­haus Sins­heim und begann anschlie­ßend eine Aus­bil­dung zur Gesund­heits- und Kran­ken­pfle­ge­rin. Dort ent­deck­te sie ihr Inter­es­se für juris­ti­sche Sach­ver­hal­te und beging daher 2018 ihr Stu­di­um der Rechts­wis­sen­schaft an der Johann Wolf­gang Goe­the-Uni­ver­si­tät Frank­furt am Main. Das ers­te Staats­examen schloss sie erfolg­reich im Dezem­ber 2023 ab. Wäh­rend ihres Stu­di­ums arbei­te­te sie von 2018 — 2019 als stu­den­ti­sche Hilfs­kraft in der Kanz­lei Arne­cke Sibeth Dabel­stein. Von 2018 bis 2021 war sie außer­dem als stu­den­ti­sche Hilfs­kraft am Lehr­stuhl für Neue­re Rechts­ge­schich­te, Geschich­te des Kir­chen­rechts und Zivil­recht von Pro­fes­sor Dr. David von May­en­burg tätig. Anschlie­ßend arbei­te­te Nata­lie Biebl 2021 als stu­den­ti­sche Hilfs­kraft im Technik‑, Medi­en- und Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­team von Link­la­ters LLP, geführt durch den Part­ner Dr. Dani­el Pau­ly, mit dem Schwer­punkt im Daten­schutz­recht. Dar­auf­fol­gend trat sie von 2022 bis 2024 eine Stel­le als stu­den­ti­sche Mit­ar­bei­te­rin bei der Media Kanz­lei an.

Seit April 2024 ist Nata­lie Biebl als wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­bei­te­rin und Dok­to­ran­din am Lehr­stuhl für Bür­ger­li­ches Recht, Recht der Daten­wirt­schaft, des Daten­schut­zes, der Digi­ta­li­sie­rung und der Künst­li­chen Intel­li­genz von Frau Pro­fes­so­rin Dr. Loui­sa Specht-Rie­men­schnei­der beschäf­tigt. Ihre Dok­tor­ar­beit beschäf­tigt sich mit der Daten­nutz­bar­keit im medi­zi­ni­schen Bereich. Hier­zu ent­stand 2024 eine For­schungs­ko­ope­ra­ti­on zwi­schen dem Zen­trum für medi­zi­ni­sche Daten­nutz­bar­keit (ZMDT) und den Askle­pi­os Kli­ni­ken Ham­burg. Frau Biebl ist auf Sei­ten des ZMDT feder­füh­rend für die For­schung ver­ant­wort­lich.

Tal­ha Evran

Wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter

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Tal­ha Evran (geb. 1997) stu­dier­te Rechts­wis­sen­schaft an der Uni­ver­si­tät zu Köln sowie an der Uni­ver­si­tät Istan­bul Altın­baş. Nach Abschluss des bina­tio­na­len Stu­di­en­gangs der Deutsch-Tür­ki­schen Rechts­wis­sen­schaf­ten (Köln/Istanbul Altın­baş) im Jah­re 2020 leg­te er im Früh­jahr 2023 die ers­te staat­li­che Pflicht­fach­prü­fung vor dem OLG Köln ab. Dabei beleg­te er den Schwer­punkt­be­reich Unter­neh­mens­recht. Wäh­rend sei­nes Stu­di­ums wur­de Tal­ha Evran von der Stu­di­en­stif­tung des deut­schen Vol­kes geför­dert. Tal­ha Evran war zunächst als stu­den­ti­sche Hilfs­kraft, spä­ter als wis­sen­schaft­li­che Hilfs­kraft am Lehr­stuhl für Bür­ger­li­ches Recht, Han­dels- und Gesell­schafts­recht, Arbeits­recht und euro­päi­sche Pri­vat­rechts­ent­wick­lung von Frau Pro­fes­so­rin Dr. Dr. h.c. Dau­ner-Lieb an der Uni­ver­si­tät zu Köln beschäf­tigt.

Seit März 2024 ist er als wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter am Lehr­stuhl für Bür­ger­li­ches Recht, Recht der Daten­wirt­schaft, des Daten­schut­zes und der Künst­li­chen Intel­li­genz tätig und pro­mo­viert dort zu einem zivil­recht­li­chen The­ma. Tal­ha Evran lei­tet die Redak­ti­on der Fach­zeit­schrift „Künst­li­che Intel­li­genz und Recht“, die monat­lich im Ver­lag C.H.Beck erscheint. Das ZMDT ist Koope­ra­ti­ons­part­ner die­ser Zeit­schrift.

Anni­ca Hen­ke­lü­decke

Wis­sen­schaft­li­che Hilfs­kraft

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Anni­ca Hen­ke­lü­decke nahm nach ihrem Abitur am Theo­dor-Flied­ner-Gym­na­si­um Düss­sel­dorf und einem Aus­lands­auf­ent­halt in Oxford, Groß­bri­tan­ni­en das Stu­di­um der Rechts­wis­sen­schaf­ten an der Rhei­ni­schen- Fried­rich-Wil­helms-Uni­ver­si­tät Bonn auf. Das Win­ter­se­mes­ter 2021/22 ver­brach­te sie als Eras­mus-Aus­lands­se­mes­ter an der Uni­ver­si­dad de Gra­na­da, Spa­ni­en.  Im Lau­fe ihres Stu­di­ums absol­vier­te sie über­dies Prak­ti­ka beim Bun­de­mi­nis­te­ri­um für Digi­ta­les und Ver­kehr (BMDV) sowie in einer inter­na­tio­na­len Groß­kanz­lei im Bereich Daten­schutz & Comer­cial, wo sie anschlie­ßend auch als stu­den­ti­sche Hilfs­kraft tätig war. Nach dem Abschluss des Schwer­punkt­be­reichs­stu­di­ums im Bereich “Wirt­schaft und Wett­be­werb” befin­det sie sich nun in der Examens­vor­be­rei­tung. Neben dem Stu­di­um enga­giert sie sich ehren­amt­lich bei recode.law.

Seit Febru­ar 2024 ist nun als wis­sen­schaft­li­che Hilfs­kraft am Zen­trum für Medi­zi­ni­sche Daten­nutz­bar­keit und Trans­la­ti­on unter der Lei­tung von Prof. Dr. Loui­sa Specht-Rie­men­schnei­der tätig.

Mela­ni Pod­go­relec, M.Sc. Landschaftsarchäologie/B.A. Ger­ma­nis­tik 

Wis­sen­schaft­li­che Hilfs­kraft

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Mela­ni Pod­go­relec (geb. 1991) begann nach ihrem Abitur mit dem Stu­di­um der Ger­ma­nis­tik und Archäo­lo­gie an der Phi­lo­so­phi­schen Fakul­tät der Uni­ver­si­tät Zagreb (Kroa­ti­en). Ihr Stu­di­um wur­de durch meh­re­re Exzel­lenz-Sti­pen­di­en geför­dert. Nach dem Abschluss in Ger­ma­nis­tik und Archäo­lo­gie (B.A.) nahm Mela­ni Pod­go­relec ihr Mas­ter­stu­di­um in Land­schafts­ar­chäo­lo­gie an der HTW Berlin/FU Ber­lin auf und schloss die­ses im Jahr 2019 ab. Danach arbei­te­te sie bis 2024 am Deut­schen Archäo­lo­gi­schen Insti­tut (DAI). Wäh­rend der Arbeit am DAI hat­te Mela­ni Pod­go­relec ers­te Berüh­run­gen mit Per­so­nal­rats­ar­beit und ent­wi­ckel­te Inter­es­se für juris­ti­sche The­men. Im Jahr 2021 nahm sie das Stu­di­um der Rechts­wis­sen­schaft an der Goe­the-Uni­ver­si­tät Frank­furt am Main auf. Seit Juni 2024 arbei­tet sie als wis­sen­schaft­li­che Hilfs­kraft am ZMDT und leis­tet redak­tio­nel­le Arbeit der Fach­zeit­schrift „Künst­li­che Intel­li­genz und Recht“ (KIR), die monat­lich im Ver­lag C.H.Beck erscheint. Das ZMDT ist Koope­ra­ti­ons­part­ner der KIR.

Char­lot­te Kil­zer

Stu­den­ti­sche Hilfs­kraft

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Char­lot­te Kil­zer nahm nach ihrem Abitur das Stu­di­um der Rechts­wis­sen­schaft an der Ruhr-Uni­ver­si­tät Bochum auf. Zum zwei­ten Semes­ter wech­sel­te sie an die Rhei­ni­sche Fried­rich-Wil­helms-Uni­ver­si­tät Bonn. Im Lau­fe ihres Stu­di­ums absol­vier­te sie ein Prak­ti­kum in einer Kanz­lei mit dem Schwer­punkt Medi­zin­recht sowie am Bun­des­zen­tral­amt für Steu­ern. Von Janu­ar 2022 bis Janu­ar 2024 arbei­te­te sie — ab April 2023 neben ihrer Tätig­keit am ZMDT — als stu­den­ti­sche Hilfs­kraft  am Lehr­stuhl für Öffent­li­ches Recht von Prof. Dr. Shir­va­ni der Uni­ver­si­tät Bonn.

Nach erfolg­rei­cher Been­di­gung des Haupt­stu­di­ums und der Able­gung der fremd­spra­chen­spe­zi­fi­schen Aus­bil­dung für Juris­ten (FFA) befin­det sie sich der­zeit in der Vor­be­rei­tung auf das Ers­te Juris­ti­sche Staats­examen.

Seit April 2023 ist sie als stu­den­ti­sche Hilfs­kraft am Zen­trum für Medi­zi­ni­sche Daten­nutz­bar­keit und Trans­la­ti­on tätig.

Gre­gor-Rafa­el Gör­gen

Stu­den­ti­sche Hilfs­kraft

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Gre­gor-Rafa­el Gör­gen (Jahr­gang 2001) stu­dier­te nach dem Abitur Law and Eco­no­mics (LL.B.) in Bonn. Nach Abschluss des Bache­lors begann er mit dem Stu­di­um der Rechts­wis­sen­schaft mit dem Schwer­punkt Wirt­schaft und Wett­be­werb. Im Rah­men sei­nes Stu­di­ums absol­vier­te er Prak­ti­ka bei der Kanz­lei Rede­ker Sell­ner Dahs, beim Bun­des­kar­tell­amt sowie bei Erksine Cham­bers Bar­rist­ers Lon­don. Nach einem Aus­lands­auf­ent­halt an der Lon­don School of Eco­no­mics and Poli­ti­cal Sci­ence (LSE) befin­det er sich nun in der Vor­be­rei­tung auf das Ers­te Juris­ti­sche Staatsexamen.Seit Febru­ar 2022 ist er Teil des Teams am Lehr­stuhl für Bür­ger­li­ches Recht, Recht der Daten­wirt­schaft, des Daten­schut­zes, der Digi­ta­li­sie­rung und der Künst­li­chen Intel­li­genz von Frau Pro­fes­so­rin Dr. Specht-Rie­men­schnei­der.

Er arbei­tet am Pro­jekt „From Smart Tech­no­lo­gies to Smart Con­su­mer Laws: Com­pa­ra­ti­ve Per­spec­ti­ves from Ger­ma­ny and the United King­dom“, wel­ches von der „Deut­schen For­schungs­ge­mein­schaft“ (DFG) und dem „UK Arts and Huma­ni­ties Rese­arch Coun­cil“ (AHRC) mit 650.000€ geför­dert wird. Im Rah­men die­ses Pro­jek­tes beschäf­tigt er sich zum einen mit dem Phä­no­men „Bricking“ und zum ande­ren mit den Her­aus­for­de­run­gen für das Haf­tungs­recht im Zeit­al­ter des IoT. Bei­de The­men haben ins­be­son­de­re Bedeu­tung für die zukünf­ti­ge Regu­lie­rung im Bereich medi­zi­nisch smar­ter Gerä­te, wie zB Weara­bles und medi­zi­ni­sche Smart Home Anwen­dun­gen. So geht es beim „Bricking“ um die Fern­ab­schal­tung eines, bspw. medi­zi­ni­schen, End­ge­rä­tes durch den Her­stel­ler. Es wird gefragt, inwie­weit sol­che Fäl­le recht­lich ver­hin­dert wer­den kön­nen. Im Bereich des Haf­tungs­rechts wird bspw. die Fra­ge gestellt, wie die Nut­zer medi­zi­ni­scher Weara­bles ihre Ansprü­che trotz der gege­be­nen Kom­ple­xi­tät sol­cher Gerä­te vor Gericht bewei­sen und durch­set­zen kön­nen.


Jac­que­line Ost­ros

Sekre­ta­ri­at

Frau Jac­que­line Ost­ros ist lang­jäh­ri­ge Sekre­tä­rin am Lehr­stuhl für Bür­ger­li­ches Recht, Recht der Daten­wirt­schaft, des Daten­schut­zes, der Digi­ta­li­sie­rung und der Künst­li­chen Intel­li­genz von Frau Prof. Dr. Loui­sa Specht-Rie­men­schnei­der tätig. Seit April 2026 über­nimmt Sie ins­be­son­de­re auch admi­nis­tra­ti­ve und orga­ni­sa­to­ri­sche Auf­ga­ben des Zen­trums für medi­zi­ni­sche Daten­nutz­bar­keit und Trans­la­ti­on.


Der Zen­trums­rat ist ein gemäß dem Sta­tut des ZMDT ein­zu­rich­ten­des Gre­mi­um, wel­ches das Direk­to­ri­um und die Geschäfts­füh­rung des Zen­trums berät und Impul­se für deren Arbeit gibt. Der Zen­trums­rat besteht aus aus­ge­wähl­ten Exper­tin­nen und Exper­ten aus dem Gesund­heits­be­reich und tagt min­des­tens ein­mal jähr­lich.

Karl Broich 

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Prof. Dr. med. Broich ist Medi­zi­ner (Neu­ro­lo­gie, Psych­ia­trie, kogni­ti­ve Ver­hal­tens­the­ra­pie) und seit 2014 Prä­si­dent des Bun­des­in­sti­tuts für­Arz­nei­mit­tel und Medi­zin­pro­duk­te (BfArM) in Bonn.

Sei­ne aktu­el­len Akti­vi­tä­ten im euro­päi­schen Netz­werk der Zulas­sungs­be­hör­den sind Mit­glied des Ver­wal­tungs­ra­tes der­Eu­ro­päi­schen Arz­nei­mit­tel­agen­tur (EMA MB), Vor­sit­zen­der der Net­work Port­fo­lio Advi­so­ry Group (NPAG). Er ist Mit­glied­der Heads of Medi­ci­nes Agen­ci­es (HMA) Manage­ment Group. Des Wei­te­ren ist er Co-Chair des Dar­win EU Advi­so­ry Board der EMA.

Sei­ne wis­sen­schaft­li­chen Schwer­punk­te lie­gen auf kli­ni­scher Psy­cho­phar­ma­ko­lo­gie, Bild­ge­bung bei neu­ro­de­ge­nera­ti­ven Erkran­kun­gen und ande­ren mög­li­chen Bio­mar­kern und Demenz sowie u. a. der Metho­dik kli­ni­scher Stu­di­en. Prof. Karl Broich ist Autor und Koau­tor von über 250 Auf­sät­zen (wis­sen­schaft­li­che Ori­gi­nal­ar­bei­ten, Rezen­sio­nen, Buch­bei­trä­ge).


Alex­an­der Eff­land

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Prof. Dr. rer. nat. Alex­an­der Eff­land (*1987) stu­dier­te Mathe­ma­tik und Wirt­schafts­wis­sen­schaf­ten und pro­mo­vier­te in nume­ri­scher Ana­ly­sis. Bevor er 2021 als Pro­fes­sor für mathe­ma­ti­sche Lebens­wis­sen­schaf­ten an die Uni­ver­si­tät Bonn beru­fen wur­de, war er Post­dok­to­rand am Insti­tut für Com­pu­ter­gra­phik und Visi­on der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Graz.

Alex­an­der Eff­lands For­schung kon­zen­triert sich auf ange­wand­te Mathe­ma­tik, ins­be­son­de­re auf die bio­me­di­zi­ni­sche Bild­ver­ar­bei­tung und Model­lie­rung. Zu sei­nen For­schungs­in­ter­es­sen gehö­ren mathe­ma­ti­sche Bild­ver­ar­bei­tung und Com­pu­ter Visi­on, maschi­nel­les Ler­nen, Model­lie­rung und Varia­ti­ons­rech­nung, mit Anwen­dun­gen in ver­schie­de­nen medi­zi­ni­schen Berei­chen wie Immu­no­lo­gie, Radio­lo­gie und Kar­dio­lo­gie.


Ste­phan Jonas

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Prof. Dr. rer. medic. Ste­phan Jonas absol­vier­te von 2003 bis 2009 sein Diplom­stu­di­um in Infor­ma­tik mit dem Neben­fach Medi­zin an der RWTH Aachen Uni­ver­si­ty. Anschlie­ßend pro­mo­vier­te er 2014 an der Uni­kli­nik RWTH Aachen in Koope­ra­ti­on mit der Yale Uni­ver­si­ty School of Medi­ci­ne in der theo­re­ti­schen Medi­zin. Von 2014 bis 2019 lei­te­te Prof. Jonas die Abtei­lung mHe­alth am Insti­tut für Medi­zi­ni­sche Infor­ma­tik der Uni­kli­nik RWTH Aachen, wo er Pro­jek­te zur Nut­zung von Smart Weara­bles und mobi­len Sen­so­ren in der Medi­zin vor­an­trieb. Par­al­lel dazu war er kom­mis­sa­ri­scher Lei­ter der Abtei­lung Bild- und Daten­ma­nage­ment an der­sel­ben Insti­tu­ti­on.

2019 wech­sel­te er als Pro­fes­sor für Digi­tal Health an die Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Mün­chen, wo er bis 2021 tätig war. Dort kon­zen­trier­te er sich auf die Unter­stüt­zung der Sport- und Gesund­heits­wis­sen­schaf­ten durch Tech­no­lo­gie­trans­fer und Digi­ta­li­sie­rung, ins­be­son­de­re mit­tels Smart­phones und mobil gene­rier­ter Daten.

Seit August 2021 ist Prof. Jonas Grün­dungs­di­rek­tor des Insti­tuts für Digi­ta­le Medi­zin und Pro­fes­sor an der Uni­ver­si­tät Bonn. Sei­ne For­schungs­schwer­punk­te lie­gen in der Inte­gra­ti­on und Ana­ly­se kom­ple­xer, mul­ti­mo­da­ler Daten sowie der Nut­zung pati­en­ten­ge­nerier­ter Daten zur Ver­bes­se­rung der kli­ni­schen For­schung und Ver­sor­gung.


Wolf­gang Ker­ber

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Prof. Dr. rer. pol. Wolf­gang Ker­ber war Pro­fes­sor der Volks­wirt­schafts­leh­re an der Uni­ver­si­tät Mar­burg von 1997 – 30.9.2024. Er war Direk­tor des Wal­ter Eucken Insti­tuts (Frei­burg), Gast­wis­sen­schaft­ler an den Law Schools des Uni­ver­si­ty Col­lege Lon­don, der Queen Mary Uni­ver­si­ty of Lon­don, Uni­ver­si­ty of Cali­for­nia (Irvi­ne) sowie Fer­nand Brau­del Fel­low am Euro­pean Uni­ver­si­ty Insti­tu­te (Flo­rence, Ita­ly), und Hau­ser Glo­bal Fel­low an der NYU Law School (New York). Sei­ne For­schung bezieht sich auf Fra­gen der Wett­be­werbs­po­li­tik, Inno­va­ti­on und IP, Recht und Öko­no­mie, und seit 2015 schwer­punkt­mä­ßig auf “Regu­la­to­ri­sche Fra­gen der digi­ta­len Öko­no­mie”. Hier­bei geht es pri­mär um Daten­po­li­tik (Daten­zu­gan­g/-tei­lung, Daten­treu­hän­der, Daten­go­ver­nan­ce, EU Data Act) sowie Daten­schutz­recht), Wett­be­werbs­po­li­tik (Macht der gro­ßen Tech-Fir­men, EU Digi­tal Mar­kets Act), Ver­brau­cher­schutz sowie das kom­ple­xe Zusam­men­spiel ver­schie­de­ner Regu­lie­run­gen in der digi­ta­len Öko­no­mie.


Dirk Lan­zer­ath

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Prof. Dr. phil. Dirk Lan­zer­ath ist Pro­fes­sor für Phi­lo­so­phie an der Uni­ver­si­tät Bonn und lei­ter des Deut­schen Refe­renz­zen­trums für Ethik in den Bio­wis­sen­schaf­ten (DRZE), einem For­schungs­zen­trum der Uni­ver­si­tät Bonn und der Nord­rhein-West­fä­li­schen Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten und Küns­te. Er ist Phi­lo­soph und Bio­lo­ge und fun­giert als Gene­ral­se­kre­tär des Euro­pean Net­work of Rese­arch Ethics Com­mit­tees (EUREC); Dirk Lan­zer­ath ist Mit­glied meh­re­rer Ethik­rä­te und ‑kom­mis­sio­nen: Vize­vor­sit­zen­der der Zen­tra­len Ethik­kom­mis­si­on der Bun­des­ärz­te­kam­mer, Vor­sit­zen­der der For­schungs­ethik­kom­mis­si­on der Johan­nes-Rau-For­schungs­ge­mein­schaft, Mit­glied der For­schungs­ethik­kom­mis­si­on der Ärz­te­kam­mer Nord­rhein, Mit­glied der Ethik­kom­mis­si­on der Uni­ver­si­tät Maas­tricht, stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der der Kom­mis­si­on für sicher­heits­re­le­van­te For­schung an der Uni­ver­si­tät Bonn. Dirk Lan­zer­ath ist Mit­glied in den Edi­to­ri­al Boards meh­re­rer wis­sen­schaft­li­cher Zeit­schrif­ten: Rese­arch Ethics Review, Zeit­schrift für medi­zi­ni­sche Ethik, Sach­stands­be­rich­te des DRZE, und ande­re. Er ist Gast­pro­fes­sor für Ethik im Rah­men des Stu­dy Abroad Pro­gramms an der Loyo­la Mary­mount Uni­ver­si­ty, Los Ange­les, Ca. (USA) und Hono­rar­pro­fes­sor an der Fach­hoch­schu­le Bonn Rhein-Sieg.


Micha­el Mei­er

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Prof. Dr. rer. nat. Micha­el Mei­er ist Inha­ber des Lehr­stuhls für IT-Sicher­heit am Insti­tut für Infor­ma­tik der Uni­ver­si­tät Bonn und Lei­ter der Abtei­lung Cyber Secu­ri­ty bei Fraun­ho­fer FKIE. Sei­ne For­schungs­in­ter­es­sen lie­gen einer­seits im Bereich der ange­wand­ten Aspek­te von IT-Sicher­heit mit dem Schwer­punkt auf Angriffs- und Mal­ware­ana­ly­se sowie ‑erken­nung, und ande­rer­seits im The­men­feld Erstel­lung und Ver­ar­bei­tung pseud­ony­mi­sier­ter und anony­mi­sier­ter Daten.

Micha­el Mei­er ist Grün­dungs­mit­glied und Spre­cher der Fach­grup­pe Secu­ri­ty — Inci­dent Detec­tion and Respon­se“ (SIDAR) der Gesell­schaft für Infor­ma­tik e.V. und Co-Chair der inter­na­tio­na­len Tagung Detec­tion of Intru­si­ons & Mal­wa­re and Vul­nerabi­li­ty Assess­ment” (DIMVA) sowie Vor­stands­mit­glied der Gesell­schaft für Daten­schutz und Daten­si­cher­heit (GDD). Er ist Prin­ci­pal Inves­ti­ga­tor im Lamarr — Insti­tut für Maschi­nel­les Ler­nen und Künst­li­che Intel­li­genz sowie Mit­grün­der des Secu­ri­ty-Start­ups Iden­te­co.


Alex­an­dra Phil­ip­sen

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Prof. Dr. med. Alex­an­dra Phil­ip­sen ist stellv. Ärzt­li­che Direk­to­rin am Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum Bonn und Direk­to­rin der Kli­nik und Poli­kli­nik für Psych­ia­trie und Psy­cho­the­ra­pie am Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum Bonn.

Sie ist dane­ben Inha­be­rin des Lehr­stuhls für Psych­ia­trie und Psy­cho­the­ra­pie an der Rhei­ni­schen Fried­rich-Wil­helms-Uni­ver­si­tät Bonn.


Alex­an­der Scheuch

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Vor­sit­zen­der des Zen­trums­ra­tes

Prof. Dr. Alex­an­der Scheuch (Jahr­gang 1985) leg­te 2004 nach Schul­be­such in Dors­ten und in Grand Rapids (Michi­gan) sein Abitur ab. Nach dem Zivil­dienst stu­dier­te er von 2005 bis 2010 als Sti­pen­di­at der Stu­di­en­stif­tung des Deut­schen Vol­kes Rechts­wis­sen­schaft an der Uni­ver­si­tät Müns­ter. Dane­ben absol­vier­te er eine zwei­jäh­ri­ge Fach­spe­zi­fi­sche Fremd­spra­chen­aus­bil­dung im Com­mon Law sowie Zusatz­aus­bil­dun­gen im Anwalts­recht und im Bereich Jour­na­lis­mus und Recht. Im Anschluss an das ers­te Staats­examen war er in Müns­ter wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter am Insti­tut für Inter­na­tio­na­les Wirt­schafts­recht (Prof. Dr. Ingo Saen­ger). 2013 wur­de er mit einer gesell­schafts­recht­li­chen Dis­ser­ta­ti­on pro­mo­viert. Sein Refe­ren­da­ri­at absol­vier­te er von 2013 bis 2015 im Bezirk des Land­ge­richts Bonn. Nach dem zwei­ten Staats­examen war er ver­tre­tungs­wei­se als Jus­ti­zi­ar beim 1. FC Köln tätig, bevor er Ende 2015 als Aka­de­mi­scher Rat a.Z. an die Uni­ver­si­tät Müns­ter zurück­kehr­te. Dort habi­li­tier­te er sich im Jahr 2020. Ihm wur­de die Lehr­be­fug­nis für Bür­ger­li­ches Recht, Zivil­pro­zess­recht, Handels‑, Gesell­schafts- und Wirt­schafts­recht ver­lie­hen. Von 2017 bis 2020 war er Mit­glied des Jun­gen Kol­legs der Nord­rhein-West­fä­li­schen Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten und der Küns­te. Dort fun­gier­te er u.a. als Spre­cher der Arbeits­grup­pe „Daten“. Nach Lehr­stuhl­ver­tre­tun­gen an den Uni­ver­si­tä­ten Osna­brück und Gie­ßen nahm er 2022 den Ruf auf eine Pro­fes­sur für Bür­ger­li­ches Recht, Handels‑, Gesell­schafts- und Zivil­pro­zess­recht an der Uni­ver­si­tät Bonn an. Rufe auf Pro­fes­su­ren in Ber­lin (BSP), Würz­burg und Hal­le-Wit­ten­berg lehn­te er ab. Seit 2024 ist er Direk­tor des Insti­tuts für Han­dels- und Wirt­schafts­recht an der Uni­ver­si­tät Bonn.


Tade M. Spran­ger

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Herr Prof. Dr. Dr. Tade M. Spran­ger (* 1971) hat 1995 sein Ers­tes und 1998 sein Zwei­tes Juris­ti­sches Staats­examen abge­legt. 1997 pro­mo­vier­te er in Bonn zum Dr. iur. und 2002 in Mün­chen zum Dr. rer. pol.. 2002 hat­te er an der Uni­ver­si­da­de de São Pau­lo und in den Jah­ren 2004–2005 an der Uni­ver­si­ty of Tech­no­lo­gy Syd­ney Gast­pro­fes­su­ren inne. Von 2006 bis 2015 war er Lei­ter der inter­dis­zi­pli­nä­ren BMBF-For­schungs­grup­pe „Nor­mie­rung der moder­nen Lebens­wis­sen­schaf­ten“. 2008 habi­li­tier­te er sich an der Rechts­wis­sen­schaft­li­chen Fakul­tät der Uni­ver­si­tät Bonn mit der Arbeit „Recht und Bio­ethik“ und ihm wur­de die Lehr­be­fug­nis für die Fächer Öffent­li­ches Recht, Euro­pa­recht, Inter­na­tio­na­les Wirt­schafts­recht und das Recht der Bio­tech­no­lo­gie erteilt. Seit 2014 lehrt Herr Spran­ger als apl. Pro­fes­sor an der Rechts­wis­sen­schaft­li­chen Fakul­tät der Uni­ver­si­tät Bonn und ist dort seit 2015 Co-Lei­ter des Cent­re for the Law of Life Sci­en­ces. Eben­falls seit 2015 ist er Lehr­be­auf­trag­ter im Rah­men des LL.M.-Studiengangs Medi­zin­recht an der Hein­rich-Hei­ne-Uni­ver­si­tät Düs­sel­dorf. Seit 2016 ist er zudem als Rechts­an­walt und Coun­sel bei RITTERSHAUS Rechts­an­wäl­te in Mann­heim tätig. Herr Spran­ger war und ist Mit­glied ver­schie­de­ner Gre­mi­en; hier­zu zäh­len nament­lich die Ethik­kom­mis­si­on der Medi­zi­ni­schen Fakul­tät der Uni­ver­si­tät Bonn (seit 2003), die Stän­di­ge Senats­kom­mis­si­on Grund­satz­fra­gen der Gen­for­schung der DFG (2010–2017), das Ethics Advi­so­ry Board des Human Brain Pro­jects (2014–2020), sowie die Lan­des­tier­schutz­kom­mis­si­on NRW (Kom­mis­si­on nach § 15 TierSchG beim LANUV, seit 2022). Er ist Part­ner ver­schie­de­ner lau­fen­der BMBF- und Hori­zon Euro­pe-Pro­jek­te, seit 2009 Her­aus­ge­ber der Schrif­ten­rei­he „Recht der Lebens­wis­sen­schaf­ten / Life Sci­en­ces and Law“ und seit 2023 Mit­her­aus­ge­ber des Hei­del­ber­ger Kom­men­tars Bio­tech­no­lo­gie­recht. Er hat bis­lang mehr als 500 Publi­ka­tio­nen zu Bio‑, Europa‑, Staats- und Ver­wal­tungs­recht vor­ge­legt.